Hinweis: Für Forschungs-, Klinik- und Industriepartner. Keine medizinische Beratung.
Methodik, die neugierig macht. Evidenz, die Entscheidungen trägt.
Medi First R&D entwickelt cannabinoidbasierte Therapieprofile entlang klinischer Anforderungen – von Target Product Profile (TPP) und Formulierung (Galenik) bis zur Evidenzgenerierung (präklinisch, observational, klinisch).
- TPP-Logik: Wirksamkeit, Verträglichkeit, Dosierbarkeit als definierte Entwicklungskriterien
- Galenik & Bioverfügbarkeit: Liposomale Systeme, Nano-Emulsionen, standardisierbare Konzepte
- Clinic- & Research-Loop: Anonymisierte Outcomes als Input für Protokolle und Sicherheitsmonitoring
Vom therapeutischen Potenzial zur methodischen Validierung
Die zentrale Hürde moderner Phytomedizin ist die Diskrepanz zwischen therapeutischem Potenzial und heterogener Datenlage. Medi First R&D schließt die Lücke zwischen explorativer Botanik und hochregulierter Pharmazie. Wir übersetzen Unsicherheit in reproduzierbare Qualität – für fundierte klinische Entscheidungen und hohe Patientensicherheit in Cannabinoid-Therapien.
Präzision durch patientenzentriertes Arzneimitteldesign
Wir arbeiten entlang einer TPP-Logik (Target Product Profile): Klinische Anforderungen werden in definierte Zielparameter übersetzt. Es entsteht ein validierbaren Entwicklungsweg.
Der 4-Phasen-Pfad
01
Profiling
Stratifizierte Analyse von Patientengruppen (z. B. Pädiatrie/Geriatrie) und metabolischen Anforderungen.
02
TPP
Festlegung biochemischer und galenischer Zielparameter als Orientierung für Entwicklung und Bewertung.
03
Prototyping
Selektion zielgerichteter Genetik und Entwicklung geeigneter Drug-Delivery-Systeme (z. B. Liposomen).
04
Validierung
Protokollbasierte Evidenzgenerierung in präklinischen Modellen sowie über Real-World-Daten (RWD).
Validierung durch Versorgungsrealität
Medi First R&D operiert in einem integrierten Datenkreislauf mit dem gruppeneigenen Versorgungsnetzwerk.
Anonymisierte Real-World-Outcomes (RWD) fließen DSGVO-konform unmittelbar in unsere Hypothesenbildung und das Sicherheitsmonitoring ein. Dieser translationale Ansatz ermöglicht eine Arzneimittelentwicklung, die klinische Standards direkt aus der Versorgungsrealität ableitet und als validierte Therapiepfade zurück in die Praxis überführt.
Synergie aus Genetik, Galenik und Technologie
Unsere Plattform verbindet Genetik, Galenik und Drug-Delivery-Ansätze in einem integrierten Entwicklungsprozess. Von der TPP-basierten Selektion spezifischer Chemovare bis zur Optimierung der Bioverfügbarkeit (z. B. liposomale Systeme) entstehen reproduzierbare Profile für klinische Anwendungen.
Auch die Kultivierung wird am Zielprofil ausgerichtet: biophile Bodenkultur für komplexe Metabolitenprofile, sterile Aero-/Hydroponik-Systeme für hochstandardisierte Isolate und definierte Reinheit.
Klinische Differenzierung als methodischer Standard
Unsere Forschungsprogramme orientieren sich an einer stratifizierten Matrix für die Pädiatrie, die Geriatrie und die funktionale Schmerztherapie für Erwachsene. Diese Differenzierung ermöglicht ein präzises Arzneimitteldesign, das biologische Varianz unmittelbar in klinische Sicherheit übersetzt.
Klinische Sicherheit trifft Forschungsexpertise
PhD Cand. Gabriel Hentschel verantwortet die wissenschaftliche Strategie an der Schnittstelle von internationaler Forschung und klinischer Anwendung . Mit tiefgreifender Expertise in Neurologie und Clinical Safety sichert er die methodische Integrität unserer Entwicklungsprogramme und moderiert den verantwortungsvollen Wissenstransfer in die medizinische Praxis.
Kooperation
Wir arbeiten gemeinsam mit Kliniken, Universitäten und Industriepartnern an Formulierungen, Protokollen und Evidenzgenerierung – von Scoping bis Studien- und Implementierungsplanung.
Unsere Leistungen
Joint Studies
Protokolldesign, Outcome-Konzepte, translationaler Transfer
Co-Development
Von TPP über Prototyping bis zum Evidence Plan.
Auftragsforschung
Formulierung, Bioverfügbarkeit, Profiling/Chemovar
Informationen auf dieser Website richten sich an Fach- und Kooperationspartner. Keine medizinische Beratung, keine individuelle Therapieempfehlung.